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Neue Schule – Nova Structura

Die mittelalterlichen Universitätsgebäude und Bursen in Wien

Gespeichert von Thomas Maisel am 5. März 2014 - 19:18
Originalplan Nr. AUA 8549 von Richard Perger Friedmund Hueber im Archiv der Universität Wien. Der Plan zeigt das Stadtviertel beim Stubentor mit der Haus-Nummerierung des Hofquartierbuches von 1566. Hier befanden sich sich die Kollegien, Bursen und Kodreien der Universität.
1423–1624

Hueber/Perger 1985: HNr. 1150 (A, B, C)
Teil von 1010 Wien, Bäckerstraße 20 und des gegenüber liegenden Bäckerstraßentraktes des Kollegsgebäudes

Von 1417-1422 Ankauf von drei aneinander grenzenden Häusern (z. T. Brandstätten) durch die Universität, danach Abbruch und Neubau 1423-1425 (mit vom Hzg. Albrecht V. zur Verfügung gestellten Baumaterial der 1421 demolierten Synagoge). Eine Hälfte des Neubaus für die Artistenfakultät, die andere für die übrigen Fakultäten. Im ersten Stock befand sich die Aula („Alte Aula“), die 1498 auf Betreiben von Konrad Celtis mit Fresken ausgestattet wurde. Hier fanden Dichterkrönungen und Theateraufführungen statt. Der Bau verschwand nach 1623 vollständig (Verlängerung der Bäckerstraße).

48.20844, 16.3776514
Nicht definiert